Chancengleichheit

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BILANZ

 

Ein Blick auf die Zahlen zeigt ein grosses Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern:

 

 

Der Anteil an Frauen in den "männlichen" Fächern ist weit entfernt vom Antei an Frauen in der Gesellschaft. Für diese Unterschiede können verschiedene Gründe angeführt werden, unter anderem die Art der Wahrnehmung dieser Bereiche von der Gesellschaft und von den Frauen selbst. Um die gesellschaftlichen Gründe für diese Unterschiede besser zu verstehen, klicken Sie hier.

 

Wir interessieren uns nicht nur für die Anzahl Studentinnen in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen, sondern auch für die Anzahl Frauen im Personal.

 

In den "weiblichen" Studiengängen (Sozialarbeit, Gesundheit) herrscht ein ebenso grosses Ungleichgewicht, allerdings von der anderen Seite her (mehr Frauen als Männer).

 

Der Lehrkörper wird in sämtlichen Bereichen deutlich von Männern dominiert.

 

 

BILANZ SCHWEIZ

 

  • Im Jahr 2000 sind 15% der Stellen in Unternehmungen auf Direktionsstufe von Frauen besetzt.
  • Im Jahr 2001 besetzen gemäss der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE die Frauen 80% der Teilzeitstellen. Von allen erwerbstätigen Frauen arbeiten rund 60% teilzeit, während es bei den Männern 12% sind.
  • Im Jahr 2006 beträgt der Frauenanteil bei den UniversitätsprofessorInnen 13% (wobei der Frauenanteil bei den Lehrbeauftragten - mit tieferem Gehalt und geringerer akademischer Anerkennung - 23% beträgt). Die Frauen besetzen nahezu 40% der Stellen an Universitäten, sind aber in Bezug auf die Art der Stelle ungleich vertreten (60% der von Frauen besetzten Stellen sind administrativer und technischer Natur).

 

Tabellen

 

  • Entwicklung des Frauenanteils im Lehrkörper nach Bildungsstufe (bis 2006/2007)
  • Bildungsstand
  • Beschäftigungsgrad/Kommentar

 

 

 

BILANZ HES-SO

 

Für die HES-SO sind die Verhältnisse in den technischen Studiengängen je nach Studienfach sehr unterschiedlich.

 

So ist der Frauenanteil in den rein technischen Fächern sehr tief (Ingenieurwesen, Maschinentechnik, Bauwesen, Informatik: nicht mehr als 10%), während er in den Studiengängen, die mehr nach Biowissenschaften, Kunst oder Kommunikation (Design, Architektur) ausgerichtet sind, manchmal annähernd 50% erreicht. Ein Blick auf die Entwicklung über mehrere Jahre zeigt, dass keine Tendenz zu einer ausgewogenen Vertretung der Geschlechter besteht.

 

Diese Situation wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der HSW-FR im Jahr 2004 erforscht.

 

Tabellen und Kommentare

 

 

BILANZ HES-SO//FR

 

Auch die Zahlen für die HES-SO//FR sprechen eine deutliche Sprache:

 

 

Studierende:

 

  • pro Schule: Entwicklung der Anzahl Studentinnen 2006-2008
  • pro Studiengang: Entwicklung der Anzahl Studentinnen 2006-2008
  • pro Studienjahr und -gang: 2008 2007 2006

 

Personal:

 

  • pro Personalkategorie: Entwicklung 2006-2008
  • Vergleichende Tabellen Studierende / Personal pro Jahr: 2007 2006