News - Montag. 14. September 2026

HES-SO Freiburg: Medienmitteilung zum Beginn des Studienjahres 2026-2027

Medienmitteilung (PDF) hier

1'137 Personen beginnen diesen Herbst ihr Studium an einer der vier Hochschulen der HES-SO Freiburg. Damit setzt sich das Wachstum der Institution mit einem Plus von 3 % gegenüber dem Beginn des akademischen Jahres 2025/2026 fort. Besonders erfreulich entwickeln sich die Studiengänge in Wirtschaft und Sozialer Arbeit, während die Bereiche Ingenieurwesen und Architektur bereits im dritten Jahr in Folge zulegen.
Der Studienstart 2026/2027 steht zudem im Zeichen zahlreicher Neuigkeiten: flexiblere Ausbildungsmodelle in mehreren Fachbereichen, die Wiedereröffnung praxisnaher Lehrkliniken, neue Infrastrukturen für die Osteopathie-Ausbildung, verstärkte Unterstützungsangebote in Mathematik, ein zusätzlicher Zugang zum Chemiestudium, ein partizipatives Projekt mit dem Naturhistorischen Museum Freiburg sowie der weitere Ausbau von Micro-Credentials. Diese Entwicklungen spiegeln die strategische Ausrichtung der HES-SO Freiburg wider: «Ausbilden, forschen und Potenziale entfalten». 


Die Hochschule für Gesundheit Freiburg (HfG FR) begrüsst 129 neue Studierende im Bachelorstudiengang Pflege (französischsprachig und zweisprachig). Mit Vollzeit- und Teilzeitmodellen bietet die HfG FR flexible Studienmöglichkeiten, die sich gut mit Beruf und Privatleben vereinbaren lassen. Im Vollzeitstudium findet der Präsenzunterricht an vier Tagen pro Woche statt; ein weiterer Tag steht dem selbstständigen, zeitlich flexiblen Lernen zur Verfügung. In Osteopathie starten 59 Studierende ihr Bachelorstudium (zweisprachig und französischsprachig), weitere 24 beginnen mit dem Masterstudium. Mit der Neugestaltung der Gebäude Soma und Cortex schafft die HfG FR zudem optimale Voraussetzungen, um die Lehr- und Lernformen sowie den Einsatz neuer Technologien laufend weiterzuentwickeln.
Auch die beiden Lehrkliniken CoSaMo und HUB InnoSanté öffnen wieder ihre Türen. Hier können die Studierenden wertvolle Praxiserfahrung sammeln und gleichzeitig Angebote für die Bevölkerung bereitstellen. Das anhaltend grosse Interesse an den Gesundheitsberufen zeigt sich auch bei der Fachmaturität Gesundheit und den Zusatzmodulen: 254 Personen starten neu in diesen Ausbildungen.

Die Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg (HSA-FR) begrüsst 166 neue Bachelorstudierende – 5 % mehr als im Vorjahr. Die steigenden Zahlen unterstreichen die Attraktivität des Studiums, gerade auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Sozialen Arbeit.
Bereits zum vierten Mal in Folge wird ein Projekt von Dozierenden der HSA-FR zur Weiterentwicklung der Lehre von der HES-SO finanziell unterstützt. In diesem Jahr entsteht ein Lernspiel, das sich mit den sozioökologischen Veränderungen und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit auseinandersetzt. Zum Einsatz kommen wird es bei den Studierenden des ersten Studienjahres.
Vom 2. bis 4. September 2026 organisierten die HSA-FR und die Universität Freiburg zudem gemeinsam den Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie. Rund 350 Teilnehmende befassten sich mit aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und deren Auswirkungen auf Gemeinschaften und Einzelpersonen.


Die Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR) verzeichnet zum dritten Mal in Folge steigende Studierendenzahlen und setzt damit den Aufwärtstrend nach dem pandemiebedingten Rückgang fort. Die wachsenden Studierendenzahlen machen sich unter anderem durch eine stärkere Auslastung der Unterrichtsräume bemerkbar. Gleichzeitig zeigt der Erfolg des Teilzeitstudiums in Informatik und Kommunikationssysteme (IKS), dass flexible Studienmodelle zunehmend gefragt sind.
Da Mathematik für einen Teil der Studierenden eine besondere Herausforderung darstellt, beteiligt sich die HTA-FR an einer Initiative des Fachbereichs Ingenieurwesen und Architektur der HES-SO. Ziel ist es, Studierende gezielter zu begleiten und zu unterstützen – bei gleichbleibenden akademischen Anforderungen.
Neue Wege gibt es auch beim Zugang zum Chemiestudium. Gemeinsam mit den Fachmittelschulen Freiburg und Bulle sowie Partnern aus der Wirtschaft unterstützt die HTA-FR die neue Fachmaturität Gesundheit und experimentelle Wissenschaften. Sie übernimmt die vorbereitenden Laborkurse und bereitet die Studierenden damit gezielt auf ihr Praktikum in einem Unternehmen vor.

Die Hochschule für Wirtschaft Freiburg (HSW-FR) startet mit steigenden Immatrikulationszahlen ins neue Studienjahr. Insgesamt nehmen 165 Personen ihr Bachelorstudium in Betriebsökonomie auf: 114 berufsbegleitend oder in Teilzeit und 51 in Vollzeit. Hinzu kommen 19 Studierende im deutschsprachigen Studiengang. Eine weitere Neuerung zum Studienstart ist die Ernennung von Patrick Tinguely zum Leiter des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie.
Auch der Master of Science HES-SO in Business Administration, Major in Entrepreneurship, und der Executive MBA entwickeln sich mit 24 beziehungsweise 15 Teilnehmenden erfreulich weiter. In der Weiterbildung starten die CAS- und DAS-Programme ebenfalls mit steigenden Teilnehmendenzahlen. Gleichzeitig baut die HSW-FR ihr Angebot an Micro-Credentials weiter aus.
Damit stärkt die HSW-FR ihre Verankerung in der Region und leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Fachkräfte, die für die Freiburger Wirtschaft von heute und morgen gefragt sind.

Kontaktperson:
Jacques Genoud, Generaldirektor HES-SO Freiburg - T 026 429 65 00 - jacques.genoud@hefr.ch